über uns

Modulgalerie – Kunst im Fach ist ein Projekt der Künstler Kasia Prusik-Lutz und Olaf Prusik-Lutz.

Die Galerie befindet sich in der Passage der Lorenzkirche, die zur U-Bahn-Station U1 führt.

Die Galerie ist rund um die Uhr geöffnet. Um sie zu besuchen, müssen Sie eine 1-Euro-Münze mitbringen, die Sie nach dem Besuch der Ausstellung zurückbekommen.

Kontakt: kontakt@modulgalerie.de

Ein Projekt der Stadt Nürnberg im Rahmen des Symposion Urbanum

Das Konzept

Die Idee entstand aus der Recherche einen Ort in der Stadt zu finden, der auf natürliche Weise in eine Interaktion mit der Kunst einbezieht.
Alte und inzwischen nicht wahrgenommene Gepäckschränke boten so einen freundlichen Ort.
Einerseits befinden sie sich im öffentlichen Raum und sind für jeden Fußgänger, der durch die Stadt geht, leicht zu erreichen.
Andererseits boten sie einen Raum, der so geschlossen ist, dass die Kunst dort keinen Schäden durch wechselnde Witterungsbedingungen oder zufälligen Vandalismus ausgesetzt ist, und dabei nichtmonumentale Formen annehmen muss.

Die 48 Fächer bilden einen zusammenhängenden Raum, der aus Modulen besteht.
Jedes Modul ist unabhängig und kann als geschlossene Ausstellungsfläche funktionieren oder Konstellationen mit anderen Modulen bilden und als Teil eines größeren 48-teiligen Puzzles dienen.
Das Ausstellungskonzept basiert auf diesem modularen Phänomen.
Die Galerie ist ein Raum, in dem der einzelne Künstler, das Kollektiv oder die Gruppe in Beziehung treten können.
Die Ausstellung kann linear oder polyphon gelesen werden oder abwegig die Erwartungen des Betrachters dekonstruieren.

Unsere Geschichte

Im Januar 2019 entdeckten wir zusammen mit unserem Freund, dem Krakauer Straßenkünstler Artur Wabik, eine vergessenee Schliessfächer..
Einige Monate später unterbreiteten wir der Stadt Nürnberg die Idee, den Standortzu einer Galerie umzugestalten.
Im Jahr 2020 nahm der Kunstbeirat die Idee auf und sicherte sie finanziell ab.
Das Hochbauamt übernahm das Projekt, dessen Realisierung auch von der VAG sehr unterstützt wurde.

Von Januar bis Oktober 2021 wurden Arbeiten durchgeführt, um den alten Schliessfächer seiner neuen Funktion anzupassen.
Das Hochbauamt hat das Projekt von Anfang an betreut und ist nun die für die Galerien zuständige Stelle.

Wir möchten uns ganz herzlich für die Unterstützung und die gute Energie von Menschen und Unternehmen bedanken, ohne die das Projekt nicht möglich wäre:
Die Firma Hess Automaten, die mit großer Kreativität und Verständnis für das Thema die alten Schränke so umbaute, dass die Galerie funktionieren konnte.
Artur Wabik für den ersten Anstoß und die mentale Unterstützung,
Andreas Wissen für Ratschläge und Taten,
Ausra Grabner für diese Website,
Wojtek Krzempek für sein Engagement und seine Unterstützung bei den Arbeiten, die wir nicht mehr bewältigen konnten,
und unseren Freunden, den Künstlern, die unsere Entscheidungen kritisch kommentierten und halfen, Lösungen zu finden.

DANKE!
/Kasia und Olaf/

Olaf Prusik Lutz

Künstler

2003 – 2010 Studium an der  Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und an der Akademie der Schönen Künste in Krakau .
Meisterschüler bei Prof. Peter Angermann, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.

Maler, Kunsterzieher und Kunstterapeut.

www.prusik-lutz.com

Kasia Prusik Lutz

Künstlerin

Studierte von 2003 bis 2010 an der Akademie der Schönen Künste in Krakau Malerei bei Professor Andrzej Bednaczyk und Professor Adam Brincken. Nach dem Erwerb des Diploms wechselte sie nach Nürnberg, um an der Akademie der Bildenden Künste, zunächst bei Professor Peter Angermann und anschließend bei Professorin Eva von Platen, zu studieren.

Malerin, Illustratorin und Kuratorin.

www.prusik-lutz.com